Johannistag in Deutschland: Datum, Glückwünsche, Traditionen und typische Bräuche
Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Feier des Johannistags in Deutschland: Termine nach Jahren, Bräuche und Traditionen, Informationen zur Entstehung des Feiertags sowie beliebte Grüße.
Termine für Johannistag in Deutschland
Das Datum des Johannistags in Deutschland bleibt jedes Jahr unverändert und fällt auf den 24. Juni. Siehe Kalender.
Das Datum des Johannistags fällt in Deutschland dieses Jahr auf Mittwoch, 24. Juni 2026.
Nachfolgend finden Sie eine Liste der Termine zur Feier des Johannistags in Deutschland nach Jahren, unter der Voraussetzung, dass die aktuelle Praxis sowie der Zeitpunkt der Feiertagsbegehung in den Vor- und Folgejahren unverändert bleiben:
- (Di) 24. Juni 2025 - Johannistag 2025GermanyDeutschland
- (Mi) 24. Juni 2026 - Johannistag 2026GermanyDeutschland
- (Do) 24. Juni 2027 - Johannistag 2027GermanyDeutschland
Status des Feiertags in Deutschland, kurze Informationen
- Name des Feiertags
- Johannistag
- Feiertagsstatus
- Johannistag ist in Deutschland kein zusätzlicher arbeitsfreier Tag.
- Weitere Bezeichnungen des Feiertags
- Johanni / Johannisfest / Johannestag
Wie Johannistag in Deutschland gefeiert wird: Traditionen und Bräuche
Der Geburtstag von Johannes dem Täufer wird in vielen europäischen Ländern gefeiert. In Deutschland ist dieser Tag aber kein gesetzlicher Feiertag und kein arbeitsfreier Tag. Informationen zur Herkunft des Festes finden Sie weiter unten auf der Seite. Mit diesem Fest sind folgende Bräuche und Traditionen verbunden.
Feuer zum Geburtstag von Johannes dem Täufer
Eine besondere Rolle spielt die Nacht vom 23. auf den 24. Juni (Johannisnacht). In dieser Nacht macht man traditionell große Feuer (Johannisfeuer, Sonnwendfeuer). Junge Leute springen über das Feuer. Früher glaubte man, dass dieses Ritual für eine gute Ernte sorgt. Nach altem Volksglauben sollte ein hoher Sprung über das Feuer Glück bringen und eine gute Ernte fördern. Es gibt auch Tänze am Feuer. Das Johannisfeuer soll nach dem Brauch böse Geister, Krankheiten und Unglück von Menschen und Tieren fernhalten. Manchmal verbrennt man eine Strohpuppe im Feuer.
Elfen, Zwerge, Glühwürmchen, Wassergeister
Seit langer Zeit ist das Fest von Johannes dem Täufer mit Märchen und Magie verbunden. Im Volksglauben heißt es, dass sich in der Johannisnacht Berge mit Schätzen öffnen und man Elfen oder Zwerge sehen könne.Im Meer hört man Glocken, Menschen können die Sprache der Tiere verstehen, im Wald sieht man das magische Licht der Glühwürmchen (Johanniswürmchen). Kräuter und Wurzeln werden mit besonderer Heilkraft und Schutzwirkungen verbunden.
Johanniskrone oder -kranz
Diese Krone wird aus Zweigen und Grün gemacht und mit Eiern, Rosen und anderen Blumen geschmückt. Sie wird draußen aufgehängt. Früher tanzte man abends um die Krone.An anderen Orten in Europa lässt man die Krone oder den Kranz auf dem Fluss schwimmen.
Nächtliche Spaziergänge
In der Johannisnacht machen Menschen Spaziergänge mit Laternen im Wald, um Glühwürmchen zu suchen und Tiere zu beobachten.
Weitere Bräuche und Traditionen
In verschiedenen Gegenden in Deutschland und Europa gibt es noch andere Bräuche zum Johannistag, zum Beispiel: Brunnen schmücken und Feste am Brunnen, einen heißen Johanniskuchen backen, Kräuter und Blumen sammeln (Johannisstrauß), im Fluss oder See baden (Johannisbad), Reiterumzüge und andere.
Ursprung des Johannistags
Johannes der Täufer (auch "Vorläufer Christi" genannt) war ein jüdischer Prophet. Er hat Menschen getauft, die ihre Sünden bereut haben, in Judäa, bevor Jesus Christus gepredigt hat.Nach der Bibel ist Johannes der Täufer sechs Monate älter als Jesus Christus. Deshalb feiert man seinen Geburtstag ein halbes Jahr vor Weihnachten.
Die Bräuche dieses Festes haben nichts mit Johannes dem Täufer selbst zu tun. Das Fest liegt in der Nähe der Sommersonnenwende (um den 21. Juni, der längste Tag des Jahres).Deshalb wurden viele alte heidnische Bräuche und Rituale zum Fest von Johannes dem Täufer übernommen. Diese Bräuche sind mit dem Sommeranfang und der Sonnenwende verbunden.
Autorenteam kalender-plus.de
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