Zeitumstellung in Deutschland 2026 – Sommerzeit und Winterzeit
In Deutschland werden die Uhren zweimal im Jahr umgestellt: am letzten Sonntag im März um eine Stunde vorgestellt und am letzten Sonntag im Oktober um eine Stunde zurückgestellt. Erfahren Sie, wann die nächste Zeitumstellung stattfindet, welche Zeit aktuell gilt und wie Sommerzeit und Normalzeit in Deutschland geregelt sind.
Wann ist die nächste Zeitumstellung in Deutschland?
Die nächste Zeitumstellung in Deutschland findet am 25. Oktober 2026 statt. Die Uhr wird von 03:00 auf 02:00 Uhr umgestellt – eine Stunde zurück. Danach gilt Normalzeit MEZ / CET (UTC+01:00). Bis zur nächsten Zeitumstellung sind es noch 39 Tage.
- Datum der nächsten Zeitumstellung:
- Wochentag:
- Sonntag
- Richtung:
- eine Stunde zurück
- Uhrumstellung:
- 03:00 → 02:00
- Danach gilt:
- CET / MEZ (UTC+01:00)
- Noch:
- 39 Tage
Aktuell gilt in Deutschland Sommerzeit. Das heutige Datum und die aktuelle Uhrzeit in Deutschland finden Sie auf den entsprechenden Seiten.
Wie kann man sich merken, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird?
Eine bekannte deutsche Eselsbrücke verwendet Gartenmöbel: Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst stellt man sie wieder zurück. Genauso funktioniert die Zeitumstellung: Im Frühjahr wird die Uhr vorgestellt, im Herbst zurückgestellt.
Im Herbst wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt
Im Frühling wird die Uhr eine Stunde vorgestellt
Wann werden die Uhren in Deutschland auf Sommerzeit und Winterzeit umgestellt?
Die Sommerzeit beginnt in Deutschland am letzten Sonntag im März. Um 02:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde auf 03:00 Uhr vorgestellt. Die Rückkehr zur Normalzeit erfolgt am letzten Sonntag im Oktober: Um 03:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde auf 02:00 Uhr zurückgestellt 2. Die Normalzeit wird umgangssprachlich häufig als Winterzeit bezeichnet.
| Zeitumstellung | Termin | Uhr wird umgestellt | Neue Zeit |
|---|---|---|---|
| Auf Sommerzeit | Letzter Sonntag im März | 02:00 → 03:00 | MESZ, UTC+2 |
| Auf Normalzeit | Letzter Sonntag im Oktober | 03:00 → 02:00 | MEZ, UTC+1 |
Im Frühjahr folgt auf 01:59:59 Uhr direkt 03:00:00 Uhr. Die Stunde zwischen 02:00 und 03:00 Uhr fällt dadurch aus. Im Herbst wird die Uhr um 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückgestellt. Die Stunde zwischen 02:00 und 03:00 Uhr kommt deshalb zweimal vor.
Was ist der Unterschied zwischen Sommerzeit und Winterzeit in Deutschland?
Während der Sommerzeit gilt in Deutschland die Central European Summer Time (CEST), die UTC+2 entspricht. Die deutsche Bezeichnung lautet Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).
Nach der Zeitumstellung im Herbst kehrt Deutschland zur Central European Time (CET) mit UTC+1 zurück. Auf Deutsch heißt sie Mitteleuropäische Zeit (MEZ).
Der Begriff „Winterzeit“ ist im Alltag weit verbreitet. Genau genommen handelt es sich jedoch um die Rückkehr zur Normalzeit. CET / MEZ ist die Normalzeit in Deutschland, während CEST / MESZ die nur während eines Teils des Jahres geltende Sommerzeit ist.
Termine der Zeitumstellung in Deutschland nach Jahren
Die folgende Tabelle zeigt die Termine für den Beginn der Sommerzeit und die Rückkehr zur Normalzeit in Deutschland. Im März wird die Uhr von 02:00 auf 03:00 Uhr vorgestellt, im Oktober von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt.
| Beginn der Sommerzeit | Rückkehr zur Normalzeit |
|---|---|
| Sonntag, 29. März 2026 | Sonntag, 25. Oktober 2026 |
| Sonntag, 28. März 2027 | Sonntag, 31. Oktober 2027 |
| Sonntag, 26. März 2028 | Sonntag, 29. Oktober 2028 |
| Sonntag, 25. März 2029 | Sonntag, 28. Oktober 2029 |
| Sonntag, 31. März 2030 | Sonntag, 27. Oktober 2030 |
| Sonntag, 30. März 2031 | Sonntag, 26. Oktober 2031 |
Die Termine der Zeitumstellung sind auf Ebene der Europäischen Union abgestimmt. Die Europäische Kommission veröffentlicht außerdem offiziell die Termine für Beginn und Ende der Sommerzeit 3.
Welche Gesetze regeln die Zeitumstellung in Deutschland?
Die rechtlichen Grundlagen für die gesetzliche Zeit und die Sommerzeit ergeben sich aus deutschem Recht sowie aus den gemeinsamen Regelungen der Europäischen Union.
Einheiten- und Zeitgesetz (EinhZeitG)
Die grundlegenden Bestimmungen zur gesetzlichen Zeit stehen im deutschen Einheiten- und Zeitgesetz (EinhZeitG) 1. § 4 legt fest, dass die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), also UTC+1, die gesetzliche Normalzeit Deutschlands ist. Während der Sommerzeit gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ), also UTC+2. § 5 ermöglicht die Einführung der Sommerzeit zur besseren Nutzung der Tageshelligkeit und zur Angleichung der Zeitzählung an die benachbarter Staaten. Außerdem bildet die Vorschrift die Grundlage dafür, Beginn und Ende der Sommerzeit festzulegen.
Sommerzeitverordnung (SoZV)
Die konkreten Regeln für die Zeitumstellung enthält die Sommerzeitverordnung (SoZV) 2. Nach § 2 SoZV beginnt die Sommerzeit am letzten Sonntag im März um 02:00 Uhr MEZ. Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr von 02:00 auf 03:00 Uhr vorgestellt. Sie endet am letzten Sonntag im Oktober um 03:00 Uhr MESZ, wenn die Uhr von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt wird.
Bei der Zeitumstellung im Herbst kommt die Zeitspanne zwischen 02:00 und 03:00 Uhr zweimal vor. Die Sommerzeitverordnung sieht dafür sogar besondere Bezeichnungen vor: Die erste Stunde zwischen 02:00 und 03:00 Uhr während der Sommerzeit wird als 2A bezeichnet, die nach der Umstellung wiederholte Stunde als 2B.
Regelungen der Europäischen Union
Die saisonale Zeitumstellung wird zusätzlich auf Ebene der Europäischen Union koordiniert. Die Richtlinie 2000/84/EG legt für die EU-Mitgliedstaaten gemeinsame Termine für Beginn und Ende der Sommerzeit fest, sodass die Umstellung abgestimmt erfolgt.
Häufige Fragen zur Zeitumstellung in Deutschland
Fragen und Antworten
Wird die Uhr im Frühjahr vor- oder zurückgestellt?
Im Frühjahr wird die Uhr eine Stunde vorgestellt: von 02:00 auf 03:00 Uhr. Damit beginnt die Sommerzeit MESZ / CEST.
Wird die Uhr im Herbst vor- oder zurückgestellt?
Im Herbst wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt: von 03:00 auf 02:00 Uhr. Deutschland kehrt zur MEZ / CET zurück.
Sind Winterzeit und Normalzeit dasselbe?
Ja. Im Alltag wird CET / MEZ häufig als Winterzeit bezeichnet. Die genauere Bezeichnung lautet Normalzeit. Die Sommerzeit CEST / MESZ ist eine saisonale Verschiebung um eine Stunde nach vorn.
Werden die Uhren in allen Bundesländern gleichzeitig umgestellt?
Ja. In allen 16 Bundesländern erfolgt die Zeitumstellung zum selben Zeitpunkt. Es gibt bei der Zeitumstellung keine regionalen Unterschiede innerhalb Deutschlands.
Warum gibt es die Zeitumstellung in Deutschland?
Das deutsche Recht nennt unter anderem die bessere Nutzung der Tageshelligkeit und die Angleichung der Zeitzählung an benachbarte Staaten als Ziele der Sommerzeit.
Spart die Zeitumstellung Energie?
Eine erhebliche Energieeinsparung ist nicht belegt 4. Einsparungen bei der Beleuchtung am Abend können durch zusätzlichen Energiebedarf am Morgen, etwa für Beleuchtung oder Heizung, teilweise ausgeglichen werden.
Muss ich die Uhr auf dem Smartphone manuell umstellen?
Normalerweise nicht. Wenn automatische Datums- und Zeiteinstellungen sowie die automatische Zeitzone aktiviert sind, stellen moderne Smartphones und Computer die Uhr automatisch um. Uhren ohne automatische Synchronisation müssen dagegen von Hand umgestellt werden.
Bekommen wir im Herbst eine zusätzliche Stunde?
Bei der Umstellung im Herbst wird die Uhr von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt. Die Stunde zwischen 02:00 und 03:00 Uhr kommt dadurch zweimal vor, und dieser Kalendertag ist eine Stunde länger.
Verlieren wir im Frühjahr eine Stunde?
Ja, bezogen auf die Länge des Kalendertages. Beim Sprung von 02:00 auf 03:00 Uhr fällt eine Stunde aus, sodass der Tag der Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde kürzer ist.
Ändert sich der Zeitunterschied zwischen Deutschland und anderen Ländern?
In manchen Fällen ja. Wenn ein anderes Land seine Uhren nicht umstellt oder die Zeitumstellung an anderen Terminen durchführt, kann sich der Zeitunterschied zu Deutschland im Jahresverlauf um eine Stunde verändern.
Wurde die Zeitumstellung in Deutschland abgeschafft?
Nein. Stand 2026 gibt es in der EU noch keine endgültige Entscheidung zur Abschaffung der saisonalen Zeitumstellung. In Deutschland gelten daher weiterhin die bisherigen Regeln.
Seit wann gibt es die heutige Zeitumstellung in Deutschland?
Die heutige, ununterbrochene Anwendung der Sommerzeit besteht in der Bundesrepublik Deutschland seit 1980 5. Historisch wurde die Sommerzeit in Deutschland erstmals 1916 eingeführt.
Hinweise und Quellen zur Zeitumstellung in Deutschland
- Die gesetzliche Zeit Deutschlands ist in § 4 des Einheiten- und Zeitgesetzes (EinhZeitG) geregelt: MEZ / CET entspricht UTC+1, während während der Sommerzeit MESZ / CEST mit UTC+2 gilt.
- § 2 der Sommerzeitverordnung (SoZV) legt fest, dass die Sommerzeit am letzten Sonntag im März mit der Umstellung von 02:00 auf 03:00 Uhr beginnt und am letzten Sonntag im Oktober mit der Umstellung von 03:00 auf 02:00 Uhr endet.
- Die Europäische Kommission veröffentlicht offiziell die Termine für Beginn und Ende der Sommerzeit. Für 2026 gelten der 29. März und der 25. Oktober. Für 2027–2031 wurden folgende Termine veröffentlicht: 28.03./31.10.2027, 26.03./29.10.2028, 25.03./28.10.2029, 31.03./27.10.2030 und 30.03./26.10.2031.
- Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes ist die saisonale Zeitumstellung keine wirksame Maßnahme für erhebliche Energieeinsparungen: Ein geringerer Energieverbrauch in einzelnen Bereichen kann durch Mehrverbrauch in anderen Bereichen ausgeglichen werden.
- Nach Angaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wurde die Sommerzeit in Deutschland erstmals 1916 angewendet. Nach verschiedenen historischen Phasen begann die heutige ununterbrochene Anwendung der Sommerzeit in der Bundesrepublik Deutschland 1980.
- Informationen zur aktuellen Uhrzeit und zur derzeit geltenden Zeitzone finden Sie auf der Seite Aktuelle Uhrzeit in Deutschland.
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